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Wachkoma
Ein Mensch im Koma ist in einem äußerlich schlafähnlichen, aber bewusstlosen Zustand.
Er ist auch durch starke Reize nicht aufweckbar. Menschen im Wachkoma dagegen sind zwar ebenfalls bewusstlos, haben aber die Augen offen und verfügen über einen Schlaf-Wach-Rhythmus.
Bei Wachkomapatienten ist die Verbindung vom Hirnstamm zum Großhirn unterbrochen.
Die Störung muss aber nicht endgültig sein.

Von 100 000 Menschen, die pro Jahr in Deutschland ins Koma fallen, geraten 3000 - 5000 in ein Wachkoma. Insgesamt sind in Deutschland rund 12 000 Menschen dauerhaft betroffen.
Die Krankheitsursachen sind vielseitig:
Gewalteinwirkung auf den Kopf ( Verkehrs-, und Sportunfälle ), Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff, Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Tumore, Allergische Reaktionen.